Nachspiel(e)

Es gibt im September zwei Veranstaltungen, bei denen wir uns (fast) alle wiedersehen werden:

1. Sonntag, den 16. September 2012 um 16 Uhr in der Katharinenkirche in Kirchbarkau: Gespielt wird das „Bolivienprogramm„.

2. Sonntag, den 23. September 2012 um 16 Uhr in der Dorfkirche in Buntenbock (Oberharz): Gespielt werden Ausschnitte aus dem „Bolivienprogramm“, zusätzlich zeigen wir Fotos und Videos von der Reise und lesen aus den Tagebüchern.

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Nachtrag

Hier noch ein Link auf ein paar offizielle APAC Fotos:

http://www.flickr.com/photos/apacbolivia/sets/72157629603500688/with/7143200509/

Zwei Zeitungsartikel: La Magia de Alemania en Villamontes  Haj-gang?

Übrigens kam unser Koffer (Hajo + Sabine) jetzt auch 🙂

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Hola Alemania!

13:12 Uhr Ortszeit Frankfurt!!!!

von Anke und Stefan

Endlich sitzen wir im Zug, der uns nach Hause bringt. Um 3 Uhr bolivianischer Zeit klingelten die ersten Wecker. Pünktlich um 4 Uhr startete der Flughafen-Bus. Und diesmal konnten wir nun also tatsächlich fliegen, TACA sei Dank. Südamerika hat noch andere sehenswerte Orte, daher ging der Flug zunächst nach La Paz, über 4000 m hoch gelegen, als Zwischenstopp. Beeindruckend die Anden! Beim Weiterflug ging es über den riesigen Titicaca-See, dann bis zum Pazifik nach Lima. Trüber Himmel dort und Fischgestank. Problemloser Umstieg in den Flieger nach Caracas, wieder über die Anden. In Caracas dann der spannende Moment, da wir unser Gepäck nicht nach Frankfurt durchgecheckt hatten und damit rechnen mussten, erst in Venezuela zu immigrieren und dann wieder zu emigrieren. Glücklicherweise gab es dort einen gut organisierten Flughafen-Helfer, der sich die Gepäcknummern aufschrieb und sich um die Weiterleitung nach Frankfurt kümmerte (wobei nur Hajos Gepäcknummer unterging, wie sich in Frankfurt rausstellte). Währenddessen ließen wir uns am Flugsteig die Bordkarten drucken. Endlich ließ der Stress bei Hajo nach: Alles hatte gut und pünktlich geklappt. Glücklich bestiegen wir die A340-600 Bremerhafen nach Frankfurt. Am besten hatte es das Cello – das durfte als einziges in der First Class reisen! Die Schlafdauer war zwar für uns nicht optimal, aber was macht das schon: Deutschland hat uns wieder! Nur noch eine kleine Verzögerung gab es, weil die Buchungsnummern für die Bahntickets an den Automaten zunächst nicht funktionierten. Wieder musste das Reisebüro angerufen werden.

Alle sind noch ganz voll von den vielen Eindrücken und Erlebnissen. Als wäre man monatelang von Zuhause weg gewesen. Tausende von Fotos stapeln sich auf Sabines Rechner, da muss man erst mal ein „best of“ von aussuchen, damit die Daheimgebliebenen nicht in der Bilderflut ertrinken.

Überquerung der Anden   Warten auf die DB in Frankfurt - wir bilden eine Wagenburg

Nachtrag von Sabine:  Bis auf Anke und Stefan hatten wir alle viel Platz zwischen Caracas und Frankfurt, weil der Flieger nur halb voll war. So hatten wir eigentlich eine relativ angenehme Nacht. Also alles in allem eine relativ reibungslose Rückfahrt nach einer relativ ereignisreichen Reise mit relativ netten Menschen (Achtung: Ironie! Für besonders sensible Leser: Das „relativ“ hier ist ein interner running gag und keineswegs ernst gemeint 🙂 )

 

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Chau und gracias, Bolivia!

Nur ganz kurz, denn morgen früh steht der Bus um 4:00 vor der Tür.
Wir hatten noch einen entspannten Tag, und nachdem wir die letzten drei Tage mit dem Besuchen von diversen teils wundervollen Konzerten unserer „Konkurrenten“ gekrönt haben, gaben wir selbst noch ein Abschiedskonzert auf der „Plaza“, dem zentralen Platz in Santa Cruz, vor der Kathedrale (der Priester wurde extra angerufen). Seht Euch ein paar Bilder an – es hat richtig Spaß gemacht, wir sollten gar nicht aufhören.

Noch eine Nachricht, auf die wir stolz sind: Die Festivalleitung machte eine Umfrage bei den Konzertbesuchern, und Bubo100 landete bei den beliebtesten Gruppen unter den ersten 5 (teilgenommen haben 47!). So stehts in der Zeitung, und wir freuen uns riesig!

Nun gehts zurück, und wir haben eben wehmütig ein Abschiedsbierchen genossen.

Abschiedskonzert vor der Kathedrale  Abschiedskonzert vor der Kathedrale  Abschiedskonzert vor der Kathedrale  Abschiedskonzert vor der Kathedrale

Übrigens gibts einen Eindruck auf You Tube http://www.youtube.com/watch?v=gRIiCzItyX4

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Der Tag im Reisebüro – alles OK

Wir sind noch immer in Santa Cruz und gehen verschiedenen Beschäftigungen nach: Bummeln, Kaffee trinken, Tickets beschaffen oder die wunderbaren Konzerte des Festivals am Abend besuchen. Ja also – die Stimmung ist nicht schlecht, aber wir werden das Gefühl nicht los, dass wir doch alle lieber wieder zu Hause wären 😉

Immerhin, Gina vom Reisebüro „Santa Fe“, unser Kieler Reisebüro Fahrenkrog, die Festivalorganisation, Sabine, Ulrike und Hajo haben jetzt einen der berühmten B-Pläne realisiert. Danach werden wir am Montag, den 07.05. um 06:43 h Santa Cruz in Richtung Caracas mit Zwischenstopp in Lima verlassen (mit TACA International Airlines). Wir sind, wenn alles gut geht um 14:55 h in Caracas, wo wir dann hoffentlich um 17:45 h mit Lufthansa nach Frankfurt fliegen; Ankunft dort um ca. 10:00 h…

Wie verläuft so ein Tag, der uns an die harten Tage der ersten Messeinsätze in Südamerika anno 1984/85 erinnerte, wo die Behebung solcher und ähnlicher Katastrophen an der Tagesordnung waren?

09:35 h – das Taxi kommt und wir fahren ins Reisebüro.

10:10 h – Ankunft im Reisebüro. Gina ist mit Kunden beschäftigt „sientese, por favor“ (setzt Euch).

Gina - unsere Retterin im Reisebüro Santa Fe

10:25 h – Die Kunden gehen und wir beginnen ein fröhlichen Smaltalk, um unser Spanisch zu mehren. Gina klappert auf der Tastatur ihres PC herum, die Telefone um uns herum schrillen laut. „Algunos problemas“ (ein paar Probleme gibt es).

10:30 h – aha, das „Problema Chello“ ist identifiziert, Dank SMS aus Kiel (Frau Peters dort ist nicht in Kiel, aber für uns am Mobile …). Das Cello kann nicht identifiziert werden, also auch nicht rekonfirmiert werden. Pero todo bajo control (alles unter Kontrolle).

10:50 h – Keine Rekonfirmation fürs Cello, Wolfgang Hartmann ist 2x im System. TACA hat wenig Leute am Samstag im Büro aber viele Kunden: Sie gehen nicht ans Telefon. Puh, wir sollten mit „cash“ bezahlen und nun liegt eine Kreditkarte auf dem Tisch. Rückfragen bei TACA – OK, es geht…

11:00 h  – 7 der 14 Tickets liegen auf dem Tisch + Hajos Kreditkarte: muy bien!!! Aber keine Lösung fürs „Chello“; hahaha, eine Cello braucht nichts zu Essen… Wolfgang noch immer 2x im System. Löschen geht nicht, da es zwei verschiedene Systeme gibt. Also wird Claudia mit dem Auto losgeschickt, um das Problem in der TACA oficina direkt zu beheben.

11:15 h – Nein, es geht nicht anders: Gina, die Reisebürochefin wird mit uns Dreien direkt zu TACA fahren, um den Rest zu erledigen. „Santa Fe“ nimmt für jede Buchung 20 USD…

11:18 h – wir fahren los. Gina hat das Automatikauto noch nie selbst gefahren.

11:30 h – Ausstellen der Tickets. Noch immer wird an W. Hartmann und Sr. Bruns gearbeitet; un Chello, no me digas, como lo hace….

 Warten, warten im Stadtbüro von Taca - unserem neuen Carrier

11:33 h – Hajos Kreditkarte wird nicht angenommen; Anrufe bei der Gesellschaft, aha, ahora si (jetzt geht’s).

11:55 h – Habe die ersten 7 Tickets bezahlt, dann noch 3, dann ist der Kredit verspielt und Sabines Kreditkarte muss her – kein Problem

12:00 h – das Büro schließt offiziell, aber es kommen noch arme Kunden herein, die alle auf uns warten müssen. Puh, die müssen ganz schön böse sein. Man siehts ihnen aber nicht an.

12:20 h – weitere Tickets werden ausgestellt: wir haben jetzt 12 der begehrten Flugscheine. Wo wir Spanisch gelernt haben? Es folgt die übliche Geschichte: „Aha, no son musicos!“

12:31 h – Stefan und sein Cello sind an der richtigen Stelle im System; schon nach wenigen Minuten liegen die Tickets für beide auf dem Tisch. Sabine zahlt per Kreditkarte. Ulrikes Karte wird nicht benötigt: sie hat uns aber mit ihrer Anwesenheit sehr geholfen.

12:45 h – Ticket für Wolfgang wird fertig gemacht.

12:52 h- Wolfgangs Ticket verschwindet in meinem Rucksack.

13:00 h es wird eine Factura (Rechnung) ausgestellt; wie es so richtig zünftig ist, per Hand mit allen 15 Ticket Nummern.

13:10 h – ja, nun haben wir auch die Factura.

13:13 h- befreiendes Lachen auf allen Seiten, Gracias, muchas gracias, que le vaya bien …

13:17 h – Abfahrt direkt zum Museum, wo wir noch essen wollen. Gina macht das persönlich, damit wir Bolivien nicht in schlechter Erinnerung behalten. Sie hatte früher mal 5 Jahre bei British Airways gearbeitet – nun besitzt sie das Reisebüro und hat uns sehr geholfen.

 Getane Arbeit: Entspannter Spaziergang in der City (Ulrike, Dagmar, Hajo)  Der Übeltäter - nur in dieser Form zu ertragen  Versöhnlicher Blick aus dem Fenster

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Nein, noch kein Finale!

Ihr habt wohl keine Daumen gedrückt!? Letzter Satz gestern: „Drückt uns die Daumen, dass Aerosur wirklich fliegt….“ Also, sie flogen nicht. Gestrichen. Punkt. Wir sind wieder im selben Hotel, noch ist nicht ganz klar, wann wir fliegen können, aber ganz sicher nicht vor Montag. Das heißt, wir wären dann Dienstag zuhause. Es ist ein furchtbares Durcheinander, alle Flüge nach Deutschland sind ausgebucht, und mit einem Gruppentarif hat man offensichtlich eh schlechte Karten.

Wir halten Euch auf dem Laufenden.

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Finale furioso

Es ist geschafft – das letzte Konzert in einer wieder übervollen Kirche, mit fachkundigem und wieder sehr begeistertem Publikum (Bravorufe bereits nach dem 5. Brandenburgischen, Szenenapplaus nach dem ersten Satz aus der bolivianischen Sonate) war eine fantastische Erfahrung – wenn wir unsere Buntenböcker derart begeistern könnte, das wäre schon auch toll. Das Publikum forderte sogar – mit standing Ovations – eine Zugabe ein (Händel letzter Satz, Presto mit Sopranino), und honorierte diese nochmals mit „Bravo“ oder den bolivianischen Äquivalenten. Es macht richtig Freude, hier zu spielen. Wir haben eben beim letzen Glas Wein  und den beiden „cigarillos/puros habaneros“ (Wolfgang und Hajo) festgestellt, dass es zwar anstrengend war, aber keiner von uns hat die Teilnahme bereut und wir möchten keines der Abenteuer missen, so sehr sie auch manches Mal das Durchhaltevermögen strapazierten 😉

Für ein weiteres Fazit ists  jetzt zu spät, wir haben gerade ein paar Flaschen Wein geleert, packen jetzt die Koffer (00:30 h), und heute früh gehts um 8:00 h zum Flughafen. Drückt uns die Daumen, dass Aerosur wirklich fliegt, wir brauchen sie nur, um bis nach Sao Paulo zu kommen, danach sitzen wir dann auf den engen Sitzung der Lufthansa auch den letzten Teil des bolivianischen Abenteuers ab.

Dagmar mit fast allen Bratschen und Minibratschen  Kein gutes Bild, aber immerhin, ein Eindruck von der vollen Kirche  Hajo und Wolfgang - die hart verdiente Zigarre zum Abschluss

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Letzter Tag

Das letzte Konzert beginnt bald, die Tickets liegen bereit, und wir haben gelernt, dass auf einer solchen Reise einfach nicht genug Zeit zum Bloggen ist – sie reicht gerade einmal zum Bewegen von A nach B, zum Essen, zum Proben, zum Konzertieren und zum Ausruhen danach… Deshalb gibt viele Dinge, von denen nicht geschrieben wurde, z.B.

– Es wurde nicht erzählt, dass das Publikum sofort enthusiastisch applaudiert, wenn die Spieler die Arme sinken lassen. Vor dem großen Cembalosolo in Brandenburg 5 sind wir damit jetzt vorsichtig…

– Es wurde nicht erzählt, wie im zweiten Konzert ca. beim 5 Takt der Notenständer des Cembalos in dasselbe fiel.

– Es wurde nicht erzählt, wie es klang, als ein Geigenpult beim Händel die Noten von Vivaldi auf dem Pult liegen hatte.

– Es wurde nicht erzählt, das wir die CENA-Karte (fürs Abendessen) nicht mit einer ZEHNER-Karte (für den Nahverkerhr) verwechseln sollten (Wolfgangs Angst).

– Wir haben noch nicht davon berichtet, dass die Konzerte meist um 20:30 beginnen, nachdem die Abendmesse um 20:15 beendet ist – das  Abendessen gabs dann immer nach dem Konzert, also gegen 23:30…

All das (und viel mehr) werden wir Euch zu Hause erzählen, worauf wir uns schon freuen.

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Der Tag in Santa Cruz – ein Rückblick

23:27 Uhr Ortszeit, von Anke und Stefan

Nach einem herrlichen Abendessen bei Eloy und Negra in der hermetisch abgeriegelten „Ciudad Real“ mit typisch bolivianischem Essen aus Sucre, einer abgewandelten Form von Coq au Vin, und dem kräftig-weichem bolivianischen Rotwein sitzen wir noch auf eine Cerveza in der Hotelhalle und erinnern uns an den Tag.

Nach der Probe trafen wir im Hof des Museo del Arte Contemporanea, wo alle Musiker mit Mittag und Abendessen versorgt werden (von mit Mundschutz bewaffneten Essensausgebern), auf sechs bolivianische und chilenische Musiker, die uns von ihrer Gruppe erzählten, die sich aus Bolivianern, Chilenen und Engländern zusammensetzt. Wir verabredeten einen Probenbesuch bei ihnen am Abend und ein Cello-Duett für morgen. Nachmittags bummelten wir zu viert (mit Fabian und Bärbel) durch das jetzt werktäglich belebte Santa Cruz. Im ersten Kunsthandwerksladen fanden wir endlich Postkarten. Da wir deutlich als Touristen zu erkennen waren in der an Europäern armen Stadt, wollte uns ein Geldwechsler mit frischen Bolivianos versorgen, was wir dankend ablehnten. Nach einem kleinen Kaffee zogen wir einige Blocks weiter, an Straßenverkäufern und kleinen Läden vorbei, immer vor der stechenden Mittagssonne geschützt durch die typischen schmalen Arkaden. Der von uns angestrebte Parco del Arenale entpuppte sich als zubetonierte Fläche mit einer Gewässer-Anlage und ein paar Bäumen. Wir ließen ihn schnell hinter uns in Richtung eines Marktes. Unter blauen Planen verkaufen Tausende von Händlern auf Ständen, Handwagen und Bauchläden alle Dinge des täglichen Bedarfs, von Bananenburgen, Riesentorten über Schuhe, Hochzeitsschmuck, Pyramiden von Shampoo bis hin zu Getränken in merkwürdigen Farben. Das Gewusel zog sich über mehrere Häuserblocks hin.

Die abendliche Probe der Drei-Länder-Combo war beeindruckend. Sehr gute junge Musiker mit Gambe, Lauten und „normalen“ Violinen übten mit einem kleinen Chor eine Messe, wohl eines der Stücke, die 300 Jahre vergessen in einer der jesuitischen Missionen gelegen hatten, bevor sie um 1990 bei der Restauration der Kirchen wiederentdeckt wurden. Dieser Fund (durch den Architekten Hans Roth) und ihre Restauration und Neuedition durch Piotr Nawrot gab den  Anstoß zu einer beeindruckenden Entwicklung: In San José wurde uns etwa erzählt, dass seit 20 Jahren gezielt Instrumentalunterricht angeboten wird und nun der erste „eigene“ Lehrer unterrichtet, und dass in der kleinen Stadt vier Streichorchester existieren. Wir erlebten die Kinder und Jugendlichen, wie sie mit großen Augen in unsere Probe und unser Konzert kamen und voll aufmerksamer Begeisterung zuhörten. Da spielt es offenbar eine große Rolle, dass Musik „aus der Gegend“ vorhanden ist und mit dieser an eine vergessene Tradition angeknüpft werden kann.  Dadurch, dass die jungen Menschen die Musik vorführen, erfahren sie eine besondere Art von Anerkennung und fühlen sich verbunden mit sowohl der europäischen als auch der indigenen Kultur.

Wir verstehen von Tag zu Tag besser das große Unterfangen dieses Festivals, wo sich viele hundert Musiker (meist junge, wir sind wohl das älteste Ensemble!) aus vielen Ländern treffen. Gern hätten wir viel mehr Zeit, um andere Ensembles zu hören, und nicht nur in der Schlange bei der Essensausgabe ein paar spanisch-englische Sätze auszutauschen.

Morgen werden wir mit dem besten Cembalo der Region (zwei Manuale!) unser letztes Konzert geben! Wir sind traurig, dass diese intensive, erlebnis- und kontrastreiche Zeit schon zu Ende geht…

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Das große Finale: Santa Cruz

Da die “Ninos de Poznan” nicht mehr im Hotel beim Frühstück saßen, war das Buffet so  reichlich wie eh und je. Und danach ging es dann zu Fuß zum Museum, wo eine Übungseinheit angesetzt war. Vorher aber trafen wir den künstlerischen Leiter Prof. Nawrot, der uns die Vorzüge und Meriten des Festivals erläuterte und auch erzählte, das diese netten Ausflüge auf den Rubbelpisten der letzten Tage einfach mit dazu gehörten. Und: Wir sollten man froh sein, streikende Einheimische hatten nun die Zufahrtsstraßen zu den Missionen mit Barrikaden gesperrt, sodass ein Durchkommen schlecht sei — GLÜCK gehabt. (Obwohl so mancher dachte, dass ein Tag länger in Villamontes sicher auch zu ertragen gewesen wäre.) Die Probe heute verlief sehr hallig in einem der Ausstellungsräume vor großen Wandbildern, sodass man den Eindruck hatte, Wolfgang  mit seinen Tarnfarben gar nicht mehr richtig sehen zu können … In der Stadt selbst dreht sich viel ums Festival, was einen hervorragenden Platz im öffentlichen Leben zur Zeit hat. Der Nachmittag ging mit Einkaufen von  kleinen und großen, süßen und weniger süßen Geschenken recht schnell vorbei, und alle freuen wir uns auf den Besuch bei Elisabeth und Eloy heute Abend..

  Jörg und Wolfgang: Der Bass muss doch zum Probenort  Probe im Museo de Arte y Cultura - mit grauslicher Akustik  Wolfgang - Mit Ton, Ton in Ton  Was is los, etwa erschöpft?  Cornelia studiert das Public Program

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